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Porto & Douro Tal | Portugal

MYSTERIÖSE STADT MIT WELTOFFENEN BEWOHNERN

→ Unser nächster Stopp führt uns nach Porto! Wir haben großes Glück – das Wetter meint es gut mit uns und die Sonne lacht. Das ist in Porto leider nicht immer so. Oft versinkt diese alte Handelsstadt am Rio Douro im dichten Nebel und verleiht ihr einen ganz eigenen märchenhaft-mysteriösen Charme.

Wir checken ein im DesignPalacioFlats – ein erst kürzlich eröffnetes und ziemlich cooles Hotel mit gemütlichen Apartments in einem beeindruckendem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Nach einer kurzen Verschnaufpause gehen wir unmittelbar auf Erkundungstour, schlendern durch die engen, gewundenen Gassen der Altstadt und bestaunen die dicht aneinander stehenden, uralten schiefen Häuser. Später am Abend treffen wir unsere Freunde Francisco und Nita zum Abendessen im Restaurant 5 Oceanos in der Hafengegend Matosinhos und genießen die wunderbare portugiesische Küche mit frischem Fisch und gutem Wein aus dem Douro Tal.

Auf Entdeckungstour durch Porto

Für den nächsten Tag steht Sightseeing auf dem Programm. Dank der großartigen Tipps unserer Freunde sind wir bestens gewappnet für Porto: wir besteigen den Kirchturm „Torre dos Clerigos“, von dem man eine fantastische Aussicht über ganz Porto hat, überqueren die von Gustav Eiffel entworfene Brücke „Ponte Luis I“, besichtigen die im 12. Jahrhundert erbaute Kathedrale „Sé do Porto“ und bestaunen die zauberhafte Buchhandlung „Livraria Lello & Irmao“, welche zu den schönsten Buchläden Europas und der Welt gehört. Einen kleinen Mittagsnack nehmen wir im „Mercearia Das Flores“, ein kleines portugiesisches Bistro mit leckeren lokalen Bio-Produkten. Für einen Nachmittagskaffee gehen wir in das sehr beeindruckende Kaffeehaus „Cafe Majestic“, welches bereits seit 1921 seine Gäste empfängt. Mit einer Führung und anschließender Portwein-Verköstigung gemeinsam mit unseren portugiesischen Freunden im Sandeman Weinkeller, lassen wir diesen ereignisreichen Tag voller neuer Eindrücke entspannt mit leckerem Portwein ausklingen.

Tag drei unseres Porto-Aufenthaltes lassen wir etwas relaxter angehen. Wir fahren zum örtlichen Stadtstrand und checken die Wellen. Leider nicht gut genug zum Surfen und so bleibt uns Zeit für einen ausgiebigen Strandspaziergang mit anschließendem Mittagessen im gemütlichen Beach Restaurant „Praia da Luz“. Wir genießen das leckere Essen und den unglaublich tollem Blick auf das Meer. Am Nachmittag wird’s wieder richtig spannend, denn ein weiteres EM-Fußballspiel steht an und wir fiebern mit beim letzten Gruppenspiel Portugal – Ungarn beim Public Viewing auf dem „Base Porto“ mitten in der Stadt. Nach einem nervenaufreibenden 3:3 Unentschieden feiern wir das Weiterkommen Portugals bei der Europameisterschaft 2016 und unseren letzten Abend mit unseren Freunden Francisco und Nita im hervorragenden Fischrestaurant „Ode Porto Winehouse“ in der Altstadt.

 São João Fest, Porto

Am nächsten Tag wappnet sich die Stadt bereits für São João, das alljährlich stattfindende Johannesfest von Porto. Wie auch in Lissabon werden an jeder Ecke kleine Stände aufgebaut, an denen Sardinen und Fleisch gegrillt und verkauft wird. In Porto ist es allerdings Tradition, Freunde und Nachbarn mit einer Lauchstange am Kopf zu berühren, was dem Anderem Glück bringen soll. Aus der Lauchstange wurde irgendwann ein Plastikhammer mit Hupe und aus der Tradition ein Riesenspaß. Wir machen natürlich mit und hämmern uns gegenseitig was das Zeug hält Glück zu. In weiser Voraussicht und in guter Erinnerung an unser vergangenes San Antonio-Fest in Lissabon (s. a. unsere Beitrag zu Lissabon) verlassen wir diese wunderbare Stadt Porto am frühen Nachmittag und brechen auf ins Douro-Tal, Richtung Pinhao.

Das Douro-Tal – Heimat des portugiesischen Portweins

Da die Fahrt erst ab Peso da Regua richtig schön wird, wurde uns empfohlen, auf der Autobahn A 4 Richtung Vila Real die Abfahrt Cavalho de Rei zu nehmen und dann weiter auf der Landstraße entlang des Rio Douro, Richtung Pinhao zu fahren. Der Blick lohnt alle mal: satt-grüne Weinberge, unzählige Weingüter und stattliche Quintas liegen entlang unseres Weges und jede weitere Kurve die wir nehmen, bietet einen neuen atemberaubenden Blick auf das Douro-Tal.

Leider ist das uns empfohlene Hotel „Quinta do Vallado“ bereits ausgebucht und wir entscheiden uns spontan bei der „Quinta do Pego“ nach einem freien Zimmer zu fragen. Wir haben tatsächlich Glück! Die Quinta liegt ruhig und malerisch hoch oben auf einem Weinberg, umringt von grünen Weinstöcken und bietet einen atemberaubenden Blick auf das Douro-Tal. Der Empfang mit hauseigenen Portwein ist äußerst herzlich und das Abendessen ziemlich lecker. Wir fühlen uns wie Zuhause und genießen zwei ruhige und beschauliche Tage in diesem kleinen Paradies, bevor wir weiter in Richtung Spanien aufbrechen.

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